Eisenbahnbundesamt lehnt mehr Schutz an Oberhausener Strecke ab – 23. Mai 2016

Pressekonferenz vom 23. Mai 2016 zur Antwort des Eisenbahnbundesamtes auf die Klage der Stadt Oberhausen

Vernichtend nennt Manfred Flore diese 44 Seiten: Das Eisenbahnbundesamt hat auf die Klage der Stadt zum ersten Ausbauabschnitt der geplanten Güterbahnlinie Betuwe geantwortet. „Im Kern sind alle unsere Forderungen abgewiesen worden“, sagt Manfred Flore, Sprecher der Bürgerinitiative „Betuwe – so nicht! Oberhausen“.

„Wir fordern die Sicherheitsvorkehrungen, die in den Niederlanden umgesetzt sind“, sagt Oberbürgermeister Daniel Schranz und will für die Stadt weiter kämpfen. Das Eisenbahnbundesamt bezweifelt, das die Stadt Oberhausen befugt ist zu klagen.

Zum Brandschutz widerspricht das Eisenbahnbundesamt der Einschätzung der Feuerwehren, dass besondere Risiken durch die Länge und Geschwindigkeit der Güterbahnzüge entstünden. Die Bundesbehörde hält an einer Richtlinie fest, die Brandschützer nicht für zulässig halten: Sie sei für die reine Personenverkehrsstrecke Köln – Frankfurt entwickelt worden. „An der Betuwe-Strecke haben wir ganz andere Bedingungen“, sagt Feuerwehrchef Gerd Auschrat.

Vollständiger WAZ-Artikel vom 24. Mai 2016 hier:
Bundesamt lehnt mehr Schutz an Oberhausener Strecke ab