Öffentliche WARNUNG

Bürgerinitiativen warnen
vor großer Gefahr
für Millionen Menschen
entlang der Gleise in NRW

 

Die staatlichen Feuerwehren warnen öffentlich und gemeinsam, von Oberhausen bis Emmerich: Beim Ausbau der Güterzug-Trasse Betuwe wird keine ausreichende Sicherheitstechnik gebaut.

Betuwe ist ein Teilstück der Verbindung vom Mittelmeer (Genua) bis zur Nordsee (Rotterdam), quer durch Europa. Sie ist eine der wichtigsten europäischen Güterzug-Strassen und auch die zentrale Verbindung der europäischen Chemie-Industrie.

Darum können die Feuerwehren die Sicherheit nicht gewährleisten:

  • Kein ausreichendes Löschwasser
  • Keine lokale Stromabschaltung
  • Kein Informations-System zum geladenen Gefahrgut
  • Keine Einsehbarkeit von Unfallstellen wegen hohen und
    undurchsichtigen Lärmschutzwänden
  • Zu wenigen und zu schmalen Notfall-Türen

Die Niederlande zwingen per Gesetz möglichst alle Gefahrgüter per Schiene zu transportieren, und zwar über die Betuwe-Linie.
Sie ist auf niederländischer Seite als Gefahrgut-Trasse ausgebaut und sehr gut gesichert – und führt ab Emmerich ohne besondere Sicherheitsvorkehrung durch den Ballungsraum Ruhrgebiet und Großstädte wie Düsseldorf und Köln.

Alle Verantwortlichen

  • Deutsche Bahn AG
  • Bundesverkehrsministerium
  • Eisenbahnbundesamt (Präsident)
  • Bundesregierung (Bundeskanzlerin)
  • Landesregierung NRW (Ministerpräsidentin, Minister)
  • Europäische Union (Kommissionspräsident, Abgeordnete)
  • Bezirksregierung Düsseldorf
  • Kommunalpolitiker (Landräte, Bürgermeister)

wissen um das Problem, nicht zuletzt auch durch die Proteste der Bürgerinitiativen. Briefe und Antworten finden Sie hier und unter www.betuwe-niederrhein.de

Sie alle wissen, dass keine ausreichende Sicherheit gewährleistet ist.
Sie alle wissen, wie stark Gleise in den Niederlanden gesichert sind.

Wir Bürger werden in die Irre geführt mit Verfahrensbürokratie, Zuständigkeiten und Eisenbahnrecht aus dem 19. Jahrhundert.

Diese Seite dokumentiert die Bemühungen der Bürgerinitiativen.