Minister Groschek erkennt Benachteiligung beim Lärmschutz – und ignoriert die Sicherheit – 5. Dezember 2015

Die WAZ und die NRZ berichten am 5. bzw. am 7. Dezember 2015:

NRW-Verkehrsminister Groschek wettert gegen einen „Lärmschutz de Luxe“ in Bundesminister Schäubles Wahlkreis, der über die gesetzlichen Bestimmungen weit hinausgehe und „neue nationale Maßstäbe“ auch für andere Bahn-Anlieger setzen werde.

Der NRW-Verkehrsminister fürchtet gar eine „gewaltige Investitionsbremse“, weil künftig allerorten nach vergleichbaren Tunnellösungen wie in der 60 000-Einwohner-Stadt Offenburg gerufen werden könnte. Armes NRW! Schutz vor gesundheitsgefährdendem Lärm wird also Schuld am NRW-Investitions-Stau? Deshalb so mieser Lärmschutz bei uns?

Schade, das Herr Groschek noch nicht erkannt hat, dass an der gleichen Strecke im Abschnitt Emmerich-Oberhausen noch nicht einmal für die von den Feuerwehren geforderte Streckensicherheit 40 Millionen €  zur Verfügung stehen (Lärmschutz-Tunnel Offenbach kostet 1,5 Milliarden €), geschweige denn ein halbwegs angemessener Lärmschutz bezahlt wird. Es ist die Pflicht des NRW-Ministers, sich aktiv für NRW einzusetzen und Nachbesserungen vom Bund zu fordern. Wir in NRW sind nicht Menschen 2. Klasse!
Den ganzen Artikel finden Sie hier:

NRW macht mobil gegen Minister-Tunnel | WAZ.de 
http://www.derwesten.de/politik/nrw-macht-mobil-gegen-minister-tunnel-aimp-id11357837.html#plx1093266608

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.