Konsequenzen aus Unglück von Meerbusch – Forderungen an Landesregierung 16. Dezember 2017

Unerträgliches Warten in Meerbusch auf den Notfallmanager der Deutschen Bahn AG

In Meerbusch mussten die Fahrgäste 54 Minuten warten, bis der Notfall-Manager der Deutschen Bahn AG erschien, und weitere 30 Minuten, bis der Strom abgeschaltet die Leitungen geerdet waren! Erst dann konnten die Feuerwehren und Rettungskräfte tätig werden. Nicht auszudenken, was gewesen wäre, wenn eine Explosion eines beschädigten Gefahrgut-Kesselwagens gedroht hätte. Oder bei Schwerstverletzten im Zug.

Der „Notfallmanager“ soll spätestens in 30 Minuten am Unfallort sein und selbst das wäre bei einem solchen Unfall schon viel zu spät. Wenn jetzt die Deutsche Bahn AG im Fernsehen – WDR 3, Sendung ‚Markt’ vom 13. Dezember 2017– mitteilt, ihre Verspätung läge an einer fehlenden Erlaubnis für Blaulicht-Fahrten, dann ist das nach WDR-Recherchen schlicht falsch – und für uns das Maß jetzt endgültig voll. Die Deutsche Bahn AG kennt eigene Regeln nicht

Die Bürgerinitiativen fordern: Die NRW-Landesregierung muss nach Unglück von Meerbusch am 5. Dezember 2016 endlich handeln. Drei offene Briefe vom 16. Dezember 2016 hier:

Brief an Herrn Minister Wüst vom 16 Dezember 2017

Brief an Herrn Minister Reul vom 16 Dezember 2017

Brief an Frau Regierungspräsidentin Radermacher vom 16 Dezember 2017