Sicherheitskonferenzen

Verschiedene Konferenzen zum Thema Betuwe-Sicherheit haben bereits stattgefunden. Die Teilnehmerkreise variieren, in der Regel sind Kommunen, Feuerwehren, Eisenbahn-Bundesamt, Deutsche Bahn AG und Politiker vertreten.


Auf der 2. Sicherheitskonferenz am 24. Oktober 2014 hat das Eisenbahnbundesamt die geforderte Sicherheitstechnik komplett und öffentlich abgelehnt. Die Strecke sei bundesweit eine von vielen und nicht außergewöhnlich, also ohne Alleinstellungsmerkmale.

Argumente für Sicherheitskonferenz 24 Oktober 2014 – Stadt Voerde


Die 3. Sichererheitskonferenz am 26. August 2015 im Rathaus Oberhausen mit Besichtigung der niederländischen Gleise hat Betroffenheit ausgelöst. In den Niederlanden aufwändige Sicherheits-Vorkehrunge, ab der Grenze in Deutschland: Nichts. Kein Löschwasser, keine Stromabschaltung, kein Informationssystem.

Die anwesende Bezirksregierung – Regierungspräsidentin Anneliese Lütkes – hat nur die sachgerechte, ordentliche Durchführung des Planfeststellungsverfahrens versprochen, sieht sich selbst nicht in der Verantwortung für die Sicherheit.

Die Kommunen sind hilflos und drohen mit ihrer letzten Waffe – der Klage. Die Politik schiebt die Verantwortung auf das Eisenbahnbundesamt ab, es muss erst auf die Planfeststellungen gewartet werden. Derweil zwingen die Niederlande alle Gefahrgut-Transporte auf die Schiene, und zwar auf die Betuwe. Mehr dazu hier.

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