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Bundesverkehrsministerium verweigert Auskunft – 11. Juli 2016

Verharmlosung und Abwiegelung durch den Bundesverkehrsminister

Der Verband der Bürgerinitiativen hatte vom Bundesverkehrsminister am 18.4.2016 verlangt, dieser per Anordnung die Deutsche Bahn AG  zur Auskunft zwingen. Unsere Begründung: Die bisherigen Auskünfte wären nicht ausreichend gewesen oder glatt verweigert. Diesen Brief finden Sie hier.

Heute erreichte uns die Antwort des Ministeriums: „Ihre Einschätzung, dass es sich lediglich um belanglose oder gar keine Auskünfte handelt, kann nicht geteilt werden“

Fakt ist: Die Daten sind bei der Deutschen Bahn AG vorhanden, denn sie erhebt die Trassengebühren für alle Gleisbenutzer. Auch die Gefahrgut-Ladungen müssen den Leitstellen gemeldet werden. Im Planfeststellungsverfahren wurden keine Daten genannt. Bei Bürger-Informationsveranstaltungen wie z. B. in Voerde am 8.10.2013 wurden Fragen an hochrangige Vertreter der Deutschen Bahn AG öffentlich von denen abgewimmelt mit Aussagen wie diesen „Ich weiß nicht, was auf den Gleisen transportiert wird – Güter eben von Stefan Ventzke.