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Abmahnung von Erich Staake gefordert – 24. August 2016

Corporate Governance Kodex des Landes NRW missachtet

Abmahnung von Erich Staake durch Aufsichtsrat gefordert

Der Vorstandsvorsitzende der Duisburger Hafen AG, Herr Erich Staake, hatte am 3. Juni 2016 alle Feuerwehren und Bürgerinitiativen öffentlich diffamiert, sie seien für die Verzögerungen beim Ausbau der Gleise schuld.

Mit dieser üblen Diffamierung führt er alle Menschen in NRW in die Irre, denn er täuscht der Öffentlichkeit vor, dass die Probleme beim Ausbau der Logistik-Infrastruktur von Bürgern verursacht werden. Dieses Ablenken von eigenem Versagen gepaart mit unerträglicher Selbstüberschätzung entspricht nicht den Tatsachen und widerspricht dem Corporate Governance Kodex des Landes NRW.

Herr Staake schadet unserem Gemeinwesen und hat vergessen, dass er für ein Unternehmen arbeitet, dass aus gutem Grund ganz unserem Gemeinwesen gehört. Er steht mit diesen Diffamierungen für eine rücksichtslose Logistik, die auf dem Rücken der Menschen ausgetragen wird. Unsachliche Desinformationen und ehrabschneidende Diffamierungen der Feuerwehren und Bürgerinitiativen dürfen deshalb nicht unwidersprochen bleiben.

Da er weder auf unsere Kritik an seinen Diffamierungen eingegangen ist, noch sich entschuldigt, fordern wir den Aufsichtsrat und den Corporate Development Council der Duisburger Hafen AG auf, Herrn Staake abzumahnen und ihn an seinen Auftrag für das Gemeinwesen zu erinnern. Er ist in erster Linie uns Menschen verpflichtet, nicht den Logistik-Konzernen.

Die Stadt Duisburg und das Land NRW als alleinige Eigentümer der Duisburger Hafen AG sind nach ihrem selbst gesetzten Kodex gefordert, konsequent zu handeln.

Der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link muss handeln!

Erich Staake soll sich entschuldigen und konstruktiv handeln – 9. Juni 2016

Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG wird zur Entschuldigung und zu konstruktivem Handeln aufgefordert 

Der Verband der Bürgerinitiativen antwortet auf sein Interview vom 3. Juni 2016 .

Hier der Brief an Herrn Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Häfen AG, von heute, in dem ihm Informationen aus erster Hand angeboten werden und er zur Korrektur seiner Haltung aufgefordert wird:

Chef des Duisburger Hafens diffamiert Feuerwehren, Kommunen und Bürgerinitiativen – 3. Juni 2016

Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, Erich Staake
diffamiert Feuerwehren, Kommunen und Bürgerinitiativen

„Umweltaktivisten gefährden Großprojekte … weil einige wenige Aktivisten sich über Jahre gegen ein wichtiges Vorhaben wehren…
Wir sprechen über lächerliche 70 Kilometer Schiene.“ 

Rheinische Post vom 3. Juni 2016

http://www.rp-online.de/wirtschaft/umweltaktivisten-gefaehrden-grossprojekte-aid-1.6018664

Der Vorstandsvorsitzende der Duisburger Hafen AG, der Duisport-Gruppe, Erich Staake wirft einzelnen ‚Umweltaktivisten‘ vor, das Projekt Betuwe zu blockieren.

Er ignoriert, dass alle sieben Kommunen – für ihre rund 470.000 Bürger – ganz erhebliche Einwendungen für mehr Lärmschutz, mehr Sicherheit und Nahverkehr im Planfeststellungsverfahren gemacht haben.
Auch alle staatlichen Feuerwehren protestieren heftig – wie hier nachzulesen. Das sind keine einzelnen Aktivisten, das ist keine „professionelle Empörung interessierten Minderheiten“.

Kleine Anlieger-Kommunen sollen Sicherheit am Gleis bezahlen, damit Logistiker Profite einfahren können – das ist unsozial, genauso wie wegen Unwirtschaftlichkeit entfallendem Lärmschutz, zerschnittene Städte und Einschränkungen für den ÖPNV. Das ist Menschen verachtend, das ist Logistik auf dem Rücken der Anwohner. Steuerzahler kleiner Städte sollen jahrzehntelang bezahlen, ohne einen Nutzen zu haben, sondern nur den Lärm, hässliche Mauern und die Gefahr. Deswegen ist unser sachlicher Protest gerechtfertigt.

Als Chef eines im Staatsbesitz befindlichen Unternehmens hat er vergessen, dass er für das Gemeinwesen arbeitet, denn wir alle sind seine Gesellschafter.


Statt arroganter Falschbehauptungen wären konkrete Lösungsvorschläge angemessen.
Er steht für eine rücksichtslose Logistik auf dem Rücken der Menschen. Und er hört gar nicht richtig hin: Niemand ist gegen mehr Güter auf der Schiene, ganz im Gegenteil! Es soll nur bitte zeitgemäß, sicher und leise sein. Es geht um Lebensqualität für Bürger, um Sicherheit und Nahverkehr.

Mit seinen unsachlichen Provokationen und Schuldzuweisungen sorgt er selber für weitere Verzögerungen.