Zitate

„Tickende Zeitbomben“

nennt die niederländische Staatssekretärin für Infrastruktur, Sharon Dijksma die Gefahrgut-Züge auf der Betuwe.

Sie möchte dichtbesiedelte Gebiete in Brabant, Gelderland und Overijssel von „Gift- und Explosionszügen“ verschonen. Diese „tickenden Zeitbomben“ sollen stattdessen über die sicherere Betuwe-Route Richtung Zevenaar / Emmerich nach Deutschland gelenkt werden.

Quelle: NRZ vom 4. August 2017

„Höchste  internationale Sicherheitsstandards“

verspricht Dr. Rüdiger Grube,
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG,
öffentlich am 26. Juli 2013
in Rees-Haldern auf dem Betuwe-Gipfel

Original-Zitat in „Die modernste Strecke weltweit“
Rheinische Post

Auszug: Redakteur Sebastian Latzel berichtet weiter:
„Das schlimme Bahnunglück in Spanien nahm Grube zum Anlass,
um darauf hinzuweisen, dass die Strecke nach dem
modernsten Stand der Technik gebaut werde.“

Erwähnungen unter anderem hier
Rheinische Post       WAZ           Rheinische Post


„40 Millionen Euro für Sicherheit aus Berlin sind kein Problem, das Geld ist da“ 

Sabine Weiss, Mitglied des Bundestages
Dr. Hans-Ulrich Krüger, Mitglied des Bundestages
auf dem NRZ-Bürgerforum in Wesel
27. April 2015

Mit diesen Worten wurden die rund 600 anwesende Bürger auf dem öffentlichen NRZ-Bürgerforum mehrfach beruhigt. Für die Sicherheit würde gesorgt, das Geld sei für den Bundeshaushalt kein Problem. Beide Bundestagsabgeordnete seien in gute, vertrauliche Gespräche eingebunden. Das Thema wurde breit diskutiert, die Deutsche Bahn AG begründete die nicht geplante Sicherheitstechnik mit dem fehlenden Geld dafür seitens des Auftraggebers, dem Bundesverkehrsministerium.

Der Westen


„…das Ministerium für Inneres und Kommunales hat das Mögliche unternommen…“

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft
im Schreiben an uns vom 19. Februar 2016

Wir sagen: Das Land NRW und seine Ministerien haben nicht alle regulären rechtlichen Möglichkeiten im Planfeststellungsverfahren ausgeschöpft, um den Verursacher der Gefahren in die Pflicht zu nehmen. Die Bezirksregierung Düsseldorf leugnet in den Erörterungen sogar eigene Betroffenheit. Eisenbahnrecht aus dem 19. Jahrhundert steht für die Landesregierung über den Forderungen der staatlichen Feuerwehren unserer Kommunen. Dem Bund werden Kosten erspart, uns Sicherheit vorenthalten.


„Für die Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen existiert selbstverständlich bereits seit Jahren ein Projektbeirat, in dem alle am Prozess beteiligten vertreten sind“

RBD Dietmar Rosario

Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
in einem Schreiben vom 8. März 2016.

 

Fakt ist: Erst nach über zwanzig Jahren, erstmalig seit 2015, haben alle Bürgerinitiativen der Region (471.000 Einwohner) einen einzigen Sitz im Projektbeirat – Gert Bork, allein für alle Anlieger von Emmerich bis Oberhausen – unter über 30 Behördenvertretern.

Wer die Geschäftsordnung – zwei Seiten – liest, erkennt, dass der Beirat eine reine Alibi-Veranstaltung ist.


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