Flashmob in Emmerich – Sorge um Sicherheit – 27. Juli 2019

BERGRETTER FORDERN SICHERHEITSKONZEPT WIE IN DER SCHWEIZ

In Elten machte die Bürgerinitiative „Rettet den Eltenberg“ mit einem ersten, kleinen Flashmob wieder auf das Thema Sicherheit an der Betuwe-Linie aufmerksam. Gut 25 Bürgerinnen und Bürger versammelten sich am 27. Juli 2019, um auf die Gefahren, unter anderem durch Chlor, aufmerksam zu machen.

Keiner möchte sich das Szenario vorstellen, wenn ein Zug mit gefährlichen Gütern verunglückt. Die Folgen für Anwohner, für Umwelt, die gesamte Ökologie könnten katastrophal und Konsequenzen noch Jahrzehnte zu spüren sein.

Weitere Aktionen sind geplant.

Quelle:
Westfälische Rundschau – Artikel vom 28. Juli 2019

740-Meter-Züge – 27. Juli 2019

Sorgen vor viel mehr und vor viel längeren Zügen

In der Absichtserklärung von Staatssekretär Enak Ferlemann und seiner niederländischen Amtskollegin Stientje van Veldhoven vom April 2019 zur gemeinsamen Stärkung des Schienengüterverkehrs lauern Fallstricke.

Da ist von einem „grenzübergreifenden Testfeld für den automatisierten Zugbetrieb“ die Rede und von einer „Beschleunigung der Einführung von 740-Meter-Zügen auf grenzüberschreitenden Strecken“.

Bork und seine Mitstreiter sind alarmiert. Denn die Ausbauplanung auf deutscher Seite (Stichwort drittes Gleis) sieht 300 Züge mit jeweils maximal 500 Metern Länge am Tag vor. Bisher. Aus besagter Erklärung lassen sich für Experten nun täglich gut 600 Züge mit zudem deutlich mehr Waggons herauslesen. Laut Bork ist eine solche Auslastung aber nicht Bestandteil der Schallberechnung, was im ewigen Streit um den Schutz der Anwohner vor Lärm ja nicht unerheblich ist. Mehr Züge bedeuten auch ein höheres Risiko von Gefahrgut-Unfällen. Besonders lange Züge bringen für die Feuerwehren zusätzliche Herausforderungen.

Quellen:
SpoorPro NL – Artikel vom 20.06.2019
Rheinische Post – Artikel vom 27.07.2019