Bürgerinitiativen veranlassen sicherheits-Testlauf 6. Februar 2019


Vor dem Hintergrund steigender Gefahrgut-Transportmengen und aktueller Unfälle hat Gert Bork mit Erfolg angeregt, einen Sicherheits-Testlauf auf deutscher Seite zu starten .

Beispielhaft ist das zeitraubende Verfahren, mit dem die deutschen Feuerwehren über die Ladung von verunglückten Waggons informiert werden. Konkret informiert der Fahrdienstleiter des Netzbetreibers zuerst die Notfallzentrale der Deutschen Bahn über den Inhalt der Waggons, die wiederum die Kreis-Notfall-Leitstelle in Kenntnis setzt. Diese Notfall-Leitstelle soll die Feuerwehr-Einsatzkräfte vor Ort darüber informieren, welche Stoffe in den Waggons sind. Und dann ist noch kein Notfallmanager der Bahn vor Ort – Stichwort: Erdung der Oberleitung! Auch die Wasserbeschaffung mit Spezialfahrzeugen sowie der Gesamtablauf erscheinen für die Bürgerinitiativen überprüfenswert.

Gert Bork, Sprecher des Verbandes der Bürgerinitiativen, hat diese Sorgen und Ängste der Mitglieder aller Bürgerinitiativen und vieler Anwohner aufgegriffen und diesen Testlauf angeregt. In Absprache mit der Feuerwehr, die ebenfalls ein großes Interesse hat, wurde die Deutsche Bahn angesprochen. Die Bahn zeigt Verständnis, wünscht aber eine klare Anforderung durch die Kommunen. In der AG Betuwe, dem kommunalen Arbeitskreis der Bürgermeister, fand Gert Bork am 6. Februar 2019 allseits Unterstützung für seinen Vorschlag. Der Sprecher der Kommunen, der Reeser Bürgermeister Christoph Gerwers, wird bei der Deutschen Bahn weitere Informationen sowie einen Testlauf für die kommunalen Feuerwehren einfordern.

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